Berichte aus den Arbeitsgruppen

AG Psychosoziale Notfallversorgung für Angehörige in der SARS-CoV-2 Pandemie:

Die Geschäftsführung des Klinischen Ethik-Komitees ist in der innerhalb des Krisenstabs des UKF zur Bewältigung der Pandemie-Situation in der AG Psychosoziale Notfallversorgung für Angehörige in der SARS-CoV-2 Pandemie vertreten (zusammen mit Sozialdienst und Klinikseelsorge). Im Falle einer hohen Zahl an Covid 19-Patienten auf der Intensivstation würde die Geschäftsführung die Behandlungsteams bei der Kommunikation mit den Angehörigen unterstützen, insbesondere bei ethischen Fragestellungen, wie z. B. im Falle schwieriger Therapieentscheidungen.

AG Freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern

Im Juli 2017 wurde das Gesetz zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern verabschiedet. Diese Regelungen betreffen auch pädiatrische Patienten, die auf somatischen Kinderstationen behandelt werden. Die Arbeitsgruppe hat sich aufgrund einer Anfrage mit der Umsetzung des Gesetzes beschäftigt. Das Ziel war es, einen Korridor zu erarbeiten, indem sich die Behandlungsteams rechtssicher bewegen können. Als Ergebnis wurde eine Verfahrensanweisung entwickelt, die konkrete Maßnahmen benennt und deren richtige Umsetzung beschreibt. Das Dokument wird nun rechtlich geprüft und soll dann mit dem Dokument für freiheitsentziehende Maßnahmen bei erwachsenen Patienten zusammengeführt werden.