Spezialsprechstunde für Neurosarkoidose und andere immunvermittelte ZNS Erkrankungen

In dieser Spezialsprechstunde betreuen wir insbesondere Patientinnen und Patienten die an Neurosarkoidose leiden oder bei denen der Verdacht auf eine Neurosarkoidose besteht. Darüber hinaus betreuen wir aber auch Patienten mit anderen immunvermittelten ZNS Erkrankungen.

Die diagnostische Klärung bei Verdacht auf Neurosarkoidose ist oft aufwendig und bedarf in der Regel eines kurzen stationären Aufenthaltes. Sobald andere Diagnosen ausgeschlossen wurden und eine Neuroarkoidose zumindest wahrscheinlich erscheint, erfolgt in der Regel auch eine immunsuppressive Therapie. Hierfür kommt zu Beginn meist Kortison zum Einsatz und muss gerade bei der Neurosarkoidose oft längere Zeit eingenommen werden.

Bei vielen Patienten erfolgt die Umstellung auf andere Immunsuppressiva wie beispielsweise Methotrexat, Azathioprin, oder Mycofenolat. In schweren Fällen kommen darüber hinaus auch monklonale Antikörper gegen TNF-alpha, wie beispielsweise Infliximab, zum Einsatz.
 

Terminvereinbarung

Vorstellungen in unserer Spezialsprechstunde für Neurosarkoidose und andere immunvermittelte ZNS Erkrankungen sind nach telefonischer Terminvereinbarung jederzeit möglich. Die Sprechstunde findet in den Räumen des Dr. Senckenbergischen Instituts für Neuroonkologie statt.

Dr. Senckenbergisches Institut für Neuroonkologie

Zentrum der Neurologie und Neurochirurgie
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Schleusenweg 2 - 16 (Haus 95 D, Containeranbau)
60528 Frankfurt am Main

Telefon  +49 (0)69 / 6301 - 87711
Fax        +49 (0)69 / 6301 - 87713
neuroonkologie@kgu.de

Leiter der Spezialsprechstunde

Prof. Dr. med. Oliver Bähr

Leitender Oberarzt
Facharzt für Neurologie