Dr. med. E. Aygören-Pürsün

Über uns

Unsere Angioödem-Ambulanz steht zur Abklärung und Behandlung von PatientInnen mit wiederholt auftretenden Angioödemen zur Verfügung. Angioödeme sind Haut- oder Schleimhautschwellungen, denen unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Die labordiagnostische Abklärung ist daher eine wichtige Voraussetzung für die effektive Therapie einer Angioödemerkrankung.

An unserem interdisziplinären Kompetenzzentrum behandeln wir zahlreiche PatientInnen mit Hereditärem Angioödem (HAE) im Erwachsenen- und Kindesalter sowie PatientInnen mit erworbenem Angioödem (AAE).

Das Hereditäre Angioödem ist eine angeborene Störung und beruht in der Regel auf einer Genmutation, die entweder auf dem C1-Inhibitor (C1-INH)-Gen liegt, oder das Faktor XII-Gen, Plasminogen-Gen oder Angiopoietin-Gen betrifft oder andere, bisher unbekannte Ursachen hat. Zur Behandlung oder Prophylaxe von Angioödemen (Schwellungssymptomen) bei PatientIn-nen mit HAE / AAE gibt es eine Reihe von Therapieoptionen.

Die Arbeitsgruppe HAE ist maßgeblich an klinischen Entwicklungsprogrammen zur Akuttherapie und Langzeitprophylaxe des Hereditären Angioödems (HAE) beteiligt. Zur Erweiterung der Therapiemöglichkeiten werden an unserem Kompetenzzentrum klinische Studien durchgeführt, die u.a. die Zulassung neuer Therapieformen ermöglichen, aber auch die Langzeitsicherheit und –effektivität bekannter Medikamente prüfen.

PatientInnen mit HAE leiden an einer lebenslangen Erkrankung, die erhebliche Auswirkungen auf den Gesundheitszustand haben kann.

Das Universitätsklinikum Frankfurt ist eine Klinik der Maximalversorgung. Wir können daher in Kooperation mit anderen Fachkliniken unseres Universitätsklinikums (z. B. Innere Medizin, Chirurgie, Radiologie, Dermatologie, Zahn- und Kieferchirurgie etc.) eine umfassende medizinische Versorgung durch erfahrene ÄrztInnen gewährleisten. Im Falle sozialrechtlicher Fragen bei PatientInnen mit HAE und verwandten Erkrankungen kann unsere Sozialarbeiterin Hilfestellung geben.