Menopause

Der Begriff „Menopause“ bezeichnet die letzte Menstruation im Leben einer Frau ohne vorherige Entfernung der Gebärmutter. Die Lebensphase davor und kurz danach wird „Perimenopause“ genannt. Erst 12 Monate nach der letzten Blutung kann man davon ausgehen, dass dies wirklich die letzte Blutung war, sodass die Menopause oft erst rückblickend festgelegt werden kann. Nach diesen 12 Monaten, also 1 Jahr nach der letzten Blutung, beginnt die Postmenopause (Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.).

Frauen erleben die Menopause durchschnittlich im Alter von 51-52 Jahren. Rauchen und Diabetes, sowie andere chronische Erkrankungen können die Menopause auch früher eintreten lassen. Des Weiteren gibt es Ähnlichkeiten zwischen dem Menopause-Alter von Müttern und Töchtern.

Die meisten Frauen neigen in den Wechseljahren zur Gewichtszunahme. Darum ist insbesondere in dieser Lebensphase eine gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und ein ausgeglichener Lebenswandel sinnvoll.

Typische „Wechseljahrsbeschwerden“ sind vor allem Hitzewallungen und Schweißausbrüche, diese werden auch als vasomotorische Beschwerden bezeichnet. Aber auch Schlafstörungen, Trockenheit der Schleimhäute, rezidivierende Harnwegsinfektionen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind typische Symptome. Reizbarkeit und Depression, Herzklopfen oder Herzrasen sind ebenfalls häufig. Diese Symptome können schon einige Jahre vor der Menopause einsetzen und bis zu 13 Jahre andauern.

Hormone aber auch zahlreiche alternative Therapieformen können in ganz unterschiedlichen Formen für die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden, eine individuelle Beratung ist hier unabdingbar. In unserer spezialisierten Sprechstunde bieten wir Information zu neusten Studienergebnissen und behandeln Sie nach aktuellen Leitlinienempfehlungen. Ihr Wohlbefinden, Ihre Sicherheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sind unser wichtigstes Ziel.