Was bringe ich zum Erstgespräch für eine Kinderwunschbehandlung mit?

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • die Versicherungskarte
  • einen gültigen Überweisungsschein für das aktuelle Quartal sowie
  • kommt Ihr Ehemann/Partner zum Erstgespräch mit, so brauchen wir o.g. auch von   ihm
  • alle Befunde von Ihnen und Ihrem Ehemann/Partner, die Sie bereits haben, in Kopie 

Woran erkenne ich meinen ersten Zyklustag?

Der erste Zyklustag beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation, das heißt, wenn zum ersten Mal richtiges, rotes Blut zu sehen ist. Eine sehr leichte Blutung oder auch Schmierblutung zählt nicht dazu!
Hierzu eine Definitionshilfe:  Der erste Zyklustag ist der, an welchem die Blutung so stark ist, dass Sie ohne zusätzliche Hygienemittel wie Binden oder Tampons nicht mehr auskommen.

Wann komme ich zur Hormonbasisdiagnostik?

Bitte setzen Sie sich zu Beginn der Menstruation (wenn möglich Zyklustag 1, morgens) mit uns telefonisch unter 069 6301 5708 oder per Mail unter info.ivf@kgu.de in Verbindung. Die Blutentnahme findet zwischen dem zweiten und fünften Zyklustag statt. Wir werden Sie hierfür im Terminkalender vormerken. Für diese Blutentnahme müssen Sie nicht nüchtern kommen. Falls Sie Medikamente wie z.B. L-Thyroxin einnehmen, machen Sie  bitte eine Einnahmepause an diesem Tag.

Was ist eine Hysterokontrastsonographie (HyCoSy)?

Die Hysterokontrastsonografie (abgekürzt HyCoSy) ist ein diagnostisches Verfahren der Kinderwunschtherapie, um die Eileiter auf ihre Durchlässigkeit zu überprüfen. Hierzu werden nach sorgfältiger Desinfektion wenige Milliliter eines Gels aus Zucker und Wasser über einen dünnen Katheter (Schlauch) in den Eingang der Gebärmutter gespritzt. Gleichzeitig wird über Vaginalultraschall überprüft, wie das Gel im  Inneren der Gebärmutter und durch die Eileiter abfließt. Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten. Eine Narkose ist hierfür nicht erforderlich, sodass Sie nach der Untersuchung bedenkenlos Ihre täglichen Aktivitäten fortführen können. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen.

Wann und wo kann ich mich melden, wenn ich mit der Kinderwunschbehandlung beginnen will?

Bitte setzen Sie sich zu Beginn der Menstruation (wenn möglich Zyklustag 1, morgens) mit uns telefonisch unter 069 6301 5708 oder per Mail unter info.ivf@kgu.de in Verbindung. Je nach Behandlungsmethode werden Sie durch das medizinische Fachpersonal zeitgerecht zur Sprechstunde/ Zyklusmonitoring einbestellt. Fällt der erste Zyklustag auf ein Wochenende, können Sie gerne am darauffolgenden Montag ohne Termin in die offene Sprechstunde zwischen 7:15 h und 9:15 h kommen.

Was muss ich zum Behandlungsbeginn mitbringen?

Für eine Übernahme der Kosten für eine Beratung, Untersuchung und Behandlung durch die Krankenkasse muss jedes Quartal neu ein aktueller Überweisungsschein an unsere Hochschulambulanz vorliegen

  • I. Quartal: Januar – März
  • II. Quartal: April – Juni
  • III. Quartal: Juli – September
  • IV. Quartal: Oktober – Dezember

Für eine Übernahme der Behandlungskosten für eine IUI oder IVF-/ICSI-Therapie durch Ihre Versicherung gilt:

Der Behandlungsplan der Krankenversicherung muss für beide Partner genehmigt sein.

Privatversicherte Patientinnen/Patienten brauchen eine schriftliche Genehmigung der PKV.

Was muss ich bei der hormonellen Stimulation beachten?

Zögern Sie nicht uns anzusprechen! Wir erklären Ihnen ganz genau, wie Sie sich die Stimulationsmedikamente zuhause verabreichen können und geben Ihnen Infomaterial mit, damit Sie sich ganz sicher fühlen können.

Die Medikamente zur Stimulation müssen täglich und zur gleichen Zeit eingenommen oder injiziert werden

Nach dem 5. Stimulationstag sollten Sie kurze morgendliche engmaschige Ultraschall-Kontrollen sowie Blutentnahmen (z. B. LH, E2, Progesteron) zur Bestimmung der Eizellreifung einplanen. Diese „Monitorings“ finden 1-3 Mal immer von 7:15 Uhr bis 9:15 Uhr statt.

Was ist ein Monitoring?

Monitoring ist ein Überbegriff. In der Kinderwunschbehandlung steht er als unmittelbare, systematische Überwachung der Eizellreifung mittels Ultraschall und Blutentnahme (z. B. LH, E2, Prog.). Je nach Ultraschallbefund wird vor Ort entschieden, ob eine Blutentnahme notwendig ist oder nicht. Sie müssen hierfür nicht nüchtern sein.

Ist das Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft bei einer Stimulationsbehandlung erhöht?

Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden sind uns für uns am wichtigsten. Eine Mehrlingsschwangerschaft ist immer eine Risikoschwangerschaft. Eine Stimulationsbehandlung muss daher immer durch regelmäßige Ultraschallkontrollen begleitet werden. Damit kann ein erhöhtes Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft weitgehend vermieden werden. Auch beim Embryotransfer im Rahmen einer künstlichen Befruchtung ergreifen wir Maßnahmen, um eine Mehrlingsschwangerschaft möglichst zu vermeiden.

 

Was muss ich beim Auslösen des Eisprungs beachten?

Wir teilen Ihnen 2 Tage vor der geplanten Follikelpunktion die genaue Uhrzeit für die Auslöse-Spritze(n) mit. Bitte halten Sie diesen Zeitpunkt unbedingt exakt ein.        

Nach dem Auslösen des Eisprungs werden keine Stimulations-Medikamente mehr angewendet.

Was muss ich am Tag der Follikelpunktion beachten?

Patientinnen kommen bitte morgens um 7:00 Uhr auf Station 15-1, Haus 15, erster Stock und melden sich im Schwesternzimmer an. Der Partner meldet sich bitte im Sekretariat im Erdgeschoss, sofern kein anderes Vorgehen vereinbart wurde. Patientinnen müssen zur Punktion morgens nüchtern kommen, d. h. ab 0:00 Uhr dürfen Sie nichts mehr essen oder trinken, ab 5:00 Uhr auch kein Wasser mehr. Gehen Sie auf Station noch einmal auf die Toilette und entleeren Ihre Blase bevor Sie sich für die Punktion umziehen. 

Sie bleiben nach der Follikelpunktion noch ca. 2 Stunden zur Beobachtung bei uns und können dann nach Hause. Bevor Sie nach Hause gehen, kommen Sie im Sekretariat vorbei. Ihre Ärztin wird Sie informieren und Ihnen einen Brief mitgeben. Sie dürfen die Klinik nur in Begleitung verlassen (Auto fahren ist an diesem Tag nicht erlaubt).

Was muss ich am Tag des Embryotransfers beachten?

Bitte kommen Sie mit einer leicht gefüllten Blase (am besten vorher ein Glas Wasser trinken) damit der Embryo möglichst schonend in der Gebärmutter abgesetzt werden kann.

Was muss ich nach dem Embryotransfer beachten?

Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin, und trinken Sie nicht mehr als 5 Tassen Kaffee. Denken Sie daran Folsäure einzunehmen. Unterstützen Sie die Einnistung durch regelmäßige Anwendung von Gelbkörperhormon (Progesteron) wie von Ihrem Kinderwunschteam verordnet. Medikamente sowie notwendige Untersuchungen und Behandlungen außerhalb der Kinderwunschtherapie müssen sich ins