Wiedereinstieg in die Ärztliche Tätigkeit

Wiedereinstieg in die ärztliche Tätigkeit

Intensiv-Woche

Eine Woche intensive Wiederholung im September:

Mo., 16.09. - Freitag, 20.09, jeweils 09.00 - 17.00 Uhr.

An jedem Tag habe ich vorgesehen, eine häufige Krankheit (Leitlinie) und ein Leitsymptom vorzustellen, sowie nachmittags Befunde interpretieren. Am Abend zum Denken "Der überraschende Fall". Die Woche endet am Freitag gegen Mittag (keine Nachmittags-Thematik).

Mo.: neu auftretendes Fieber; Diabetes mellitus. Nachmittags kardiale Diagnostik.

Di.: Leistungsknick; M. Parkinson. Nachmittags pulmonale Diagnostik

Mi.: Husten; Mamma-Karzinom. Nachmittags Pathologie-Befunde

Do.: Oberbauchschmerzen; Hepatitis. Nachmittags Laborwert-Anforderungen

Fr.: Blässe; Arthritis.

 

Wer längere Zeit eine Tätigkeit nicht ausgeübt hat, hat die Routine verloren, und man meint, alles verlernt zu haben. Dies gilt auch für Ärztinnen und Ärzte, insbesondere nach Familienpausen. Um diesen Kolleginnen und Kollegen den Wiedereinstieg zu erleichtern, wurde dieses Modul entwickelt und wird seit etwa 5 Jahren erfolgreich durchgeführt.

 

Für die ärztliche Tätigkeit sind praktische Fertigkeiten wichtig, die zwar je nach Spezialisierung etwas unterschiedlich sind, aber neben den Kenntnissen viel handwerkliche Routine verlangen. Um diese wieder einzuüben, braucht es Praktika, die von vielen Kliniken auch gerne auf der Basis eines Praktikums oder einer Famulatur-ähnlichen Tätigkeit ermöglicht werden.

 

Neben der Tätigkeit besteht die Unsicherheit, ob das eigene medizinische Wissen noch reicht. Dies betrifft die neueren diagnostischen und therapeutischen Verfahren, insbesondere aber auch die medizinische Urteilsfähigkeit. Das Modul versucht, insbesondere hier die Zuversicht in das eigene Wissen zu steigern - das in fast allen Fällen vorhanden ist - indem an konkreten Beispielen und Kasuistiken die Diagnostik und Therapie geübt wird. Auch wenn hierbei die internistischen Krankheitsbilder im Vordergrund stehen, werden auch pädiatrische, gynäkologische, neurologische oder psychiatrische Erkrankungen nicht ganz ignoriert. Die Falldiskussionen lehnen sich eng an den Unterricht an, den ich für Studierende im Praktischen Jahr durchführe und in dem die Differentialdiagnostik und -therapie im Vordergrund stehen.

 

Das Modul besteht auch Samstags-Veranstaltungen (jeweils von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr, mit einer Mittagspause) sowie - nach Möglichkeit - einer intensivierten Crashkurs-Woche einmla pro Jahr. Es ermöglicht die Auffrischung des medizinischen Wissens, insbesondere das Üben von differentialdiagnostischen Überlegungen. Es eignet sich auch für Interessenten, die bei einer ärztlichen Ausbildung außerhalb der EU die Feststellungsprüfung zur Gleichwertigkeit absolvieren müssen, da auch Aspekte einer strukturierten, problemorientierten Anamnese und Untersuchung mit besprochen werden.

 

Nächste Samstags-Termine:

09. Februar 2019

09. März 2019

13. April 2019

11. Mai 2019

08. Juni 2019-- muss leider ausfallen!

06. Juli 2019

10. August 2019

 

Treffpunkt um 10.00 Uhr vor dem Haus 22 (Hörsaalgebäude); das Modul findet statt im Haus 9B im 1. OG, Raum 112. Wer sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums auskennt: über dem Landesprüfungsamt - Nebenstelle. Sie können auch direkt zum Seminarraum kommen.

Elemente: Besprechen ausführlicher Kasuistiken mit wichtigen Symptomen und/oder häufigen Krankheiten (für die eingehende Diskussion von Symptomen, Befunden und Diagnosen)

Besprechen von Situationen - mit mehr oder weniger typischen Befunden (für das Auflockern des Hirns)

Befunden typischer Bilder aus der Radiologie, Klinik, Pathologie, Labor.....