Biostatistische Betreuung der INCA-Studie

Patienten mit Leberzirrhose haben ein Risiko von bis zu 60% innerhalb von 12 Monaten zu versterben, wobei insbesondere infektiöse Komplikationen, wie die spontane bakterielle Peritonitis (SBP), die Sterblichkeit erhöhen. In Vorarbeiten konnte gezeigt werden, dass genetische Varianten im "NOD2"-Gen mit einem deutlich erhöhten SBP-Risiko und einer erhöhten Sterblichkeit von Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose und Aszites einhergehen.
Das Institut für Biostatistik und Mathematische Modellierung übernimmt die biostatistische Planung und Auswertung dieser BMBF-geförderten INCA-Studie zur Untersuchung des Einflusses einer NOD2-Genotyp-gesteuerten Antibiotikaprophylaxe auf das Überleben von Patienten mit Leberzirrhose und Aszites innerhalb von 12 Monaten.

Neue statistische Verfahren

Im Rahmen des BMBF-geförderten Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) beteiligt sich das Institut mit diesem Projekt am Standort Rhein-Main. Forschungsschwerpunkte in diesem Projekt sind Meta-Analysen, Überlebensdaueranalysen sowie statistische Methoden der Bildverarbeitung.
Außerdem beteiligen sich Mitarbeiter des Instituts an der der CSG (Clinical Study Group) des DZHK in der Bewertung und Auswahl von Klinischen Studien, die zur Förderung eingereicht werden.

Prozessinnovation in der Überwachung von Klinischen Studien

In diesem von der HessenAgentur als Hessen Modellprojekt geförderten Kooperationsprojekt der Cyntegrity Germany GmbH , der PPH plus GmbH& Co KG, des Fraunhofer Instituts IME mit der Projektgruppe TMP sowie der Goethe-Universität über das Institut für Biostatistik und Mathematische Modellierung ist die Entwicklung einer Software-Lösung zur Optimierung von Abläufen in Klinischen Studien vorgesehen. Dabei ist das frühzeitige Erkennen von Problemen bei der Durchführung über frühe Risikoindikatoren ein zentrales Thema. Hier gab es im Jahr 2017 noch einzelne Abschlussarbeiten.

Statistische Betreuung des RADOA Registers

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