Arbeitsmedizinische Untersuchungen / Vorsorge

Neben dem Angebot individueller Vorsorge- und Screeninguntersuchungen werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben werden nach Maßgaben der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) und des Arbeitsschutzgesetzes (ASchuG) allgemeine und spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgen in der Poliklinik angeboten und durchgeführt.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin über unsere Aufnahme:

ArbMed-Klinik@uni-frankfurt.de
Tel.  069 - 6301 6155
Fax. 069 - 6301 83836

 

Folgende arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge bieten wir an (ArbMedVV):

Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

(1) Pflichtvorsorge bei:

1. Tätigkeiten mit den Gefahrstoffen:

• Acrylnitril
• Alkylquecksilberverbindungen
• Alveolengängiger Staub (A-Staub)
• Aromatische Nitro- und Aminoverbindungen
• Arsen und Arsenverbindungen
• Asbest
• Benzol
• Beryllium
• Bleitetraethyl und Bleitetramethyl
• Cadmium und Cadmiumverbindungen
• Chrom-VI-Verbindungen
• Dimethylformamid
• Einatembarer Staub (E-Staub)
• Fluor und anorganische Fluorverbindungen
• Glycerintrinitrat und Glykoldinitrat (Nitroglycerin/Nitroglykol)
• Hartholzstaub
• Kohlenstoffdisulfid
• Kohlenmonoxid
• Methanol
• Nickel und Nickelverbindungen
• Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (Pyrolyseprodukte aus organischem Material)
• weißer Phosphor (Tetraphosphor)
• Platinverbindungen
• Quecksilber und anorganische Quecksilberverbindungen
• Schwefelwasserstoff
• Silikogener Staub
• Styrol
• Tetrachlorethen
• Toluol
• Trichlorethen
• Vinylchlorid
• Xylol (alle Isomeren),

wenn a) der Arbeitsplatzgrenzwert für den Gefahrstoff nach der Gefahrstoffverordnung nicht eingehalten wird,
         b) eine wiederholte Exposition nicht ausgeschlossen werden kann und der Gefahrstoff ein krebserzeugender oder erbgutverändernder Stoff
             oder eine Zubereitung der Kategorie 1 oder 2 im Sinne der Gefahrstoffverordnung ist
             oder die Tätigkeiten mit dem Gefahrstoff als krebserzeugende Tätigkeiten oder Verfahren Kategorie 1 oder 2 im Sinne der Gefahrstoffverordnung bezeichnet werden
         c) der Gefahrstoff hautresorptiv ist und eine Gesundheitsgefährdung durch Hautkontakt nicht ausgeschlossen werden kann

 

2. Sonstige Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: