Labor für translationale Forschung

Mitarbeiter

Dr. phil. nat. Dr. med.habil. 
Thomas Karn
eMail: tkarn@kgu.de

Dr. phil. nat. Uwe Holtrich
eMail: holtrich@em.uni-frankfurt.de

Forschungsinhalte

Im Rahmen der translationalen Forschung "from bench to bedside" werden neueste Entwicklungen aus dem Labor in die Klinik übertragen. So hat z.B. die Forschung an Brustkrebs, der häufigsten Krebserkrankung und Todesursache bei Frauen gezeigt, dass es sich dabei nicht um eine einzelne, immer gleich verlaufende Erkrankung handelt. Vielmehr geht man heute davon aus, dass Brustkrebs eine heterogene Erkrankung mit verschiedenen Subtypen darstellt. Sie lassen sich klinisch und molekular deutlich voneinander unterscheiden. Wichtiges Ziel der modernen Forschung und ihrer Methoden ist daher die Entwicklung einer individuellen Therapie für jede einzelne Patientin. Prognostische und prädiktive Faktoren sollen Informationen darüber liefern, wie sich der Krankheitsverlauf entwickeln wird, und dadurch wichtige Hinweise über den möglichen Nutzen und die Risiken verschiedener Therapieformen geben. Über Gen-Signaturen konnte unsere Arbeitsgruppe vor zehn Jahren als erste Gruppe in Deutschland Brustkrebspatientinnen mit schlechter Prognose identifizieren. Modernste ultraschnelle Sequenzierungstechnologien erlauben uns heute die Untersuchung des gesamten Genoms von Krebszellen. Methoden wie „Whole Genome Sequencing“ und „Expression Profiling“ ermöglichen es uns daher, besonders aggressive Tumortypen besser zu verstehen und neue Behandlungskonzepte zu entwickeln.

Unsere aktuellen Forschungsprojekte beschäftigen sich u.a. mit:

  • Prognostischen und prädiktiven Gensignaturen für den Triple-negativem Brustkrebs (TNBC) und den HER2 Subtyp.

  • Mechanismen der endokrinen Resistenz bei den ER positiven Subtypen von Brustkrebs

  • Dem Einfluss von "Wirtsfaktoren" wie dem Immunsystem und weiteren Komponenten auf den Verlauf