Einführung

Die Gefäßmalformationen können alle drei Komponenten des Gefäßsystems betreffen (Arterien, Venen und Lymphgefäße), einzeln oder kombiniert. Gefäßmalformationen werden heutzutage anhand ihrer hämodynamischen Eigenschaften in low-flow (niedriger Fluss) und high-flow (erhöhter Fluss) Malformationen eingeteilt. Ferner gibt es auch gemischte Formen. Im Gegensatz zu Hämangiomen, bleiben diese Anomalien in den ersten Jahren des Lebens häufig asymptomatisch. Situationen, wie z.B.Verletzungen, Infektionen oder hormonelle Schwankungen können ein zusätzliches Wachstum hervorrufen und somit Symptome verursachen.

Nach der Diagnosestellung der Malformation erfolgt abhängig von Lokalisation, Größe, Durchfluss, klinischen Symptomen und Art der Malformation die interdisziplinäre Besprechung des Falles und die Festlegung der Behandlung. Je nach Therapiemodalität erfolgt die Behandlung im Rahmen eines ambulanten oder stationären Aufenthaltes.

Low-flow Malformationen

Zu den low-flow Malformationen gehören z.B. die kapillären Malformationen. Die