Bildgebungsstudie zur Gehirnentwicklung (BrainMapASD)

Wir untersuchen in einer lang angelegten Studie die Gehirnentwicklung bei Jungen und Mädchen mit Autismus-Spektrum-Störungen von der späten Kindheit bis in das frühe Erwachsenenalter. Es ist bereits bekannt, dass sich bestimmte Merkmale im Gehirn bei autistischen Kindern und Jugendlichen von dem Gehirn gesunder Kinder unterscheiden. Diese Unterschiede kommen höchstwahrscheinlich durch einen veränderten Verlauf der Gehirnreifung zustande. Dies wollen wir untersuchen, in dem wir zu zwei Zeitpunkten, im Abstand von zwei Jahren, mit der Magnet-Resonanz-Bildgebung (MRT) Aufnahmen von Deinem Gehirn machen.

 

Wer kann mitmachen? Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren mit oder ohne einer Autismus-Spektrum-Störung, die rechtshändig sind und kein Metall im oder am Körper haben (z.B. chirurgische Implantate oder feste Zahnspange). Weitere Informationen findest Du/ finden Sie in unserem Flyer zur Studie BrainMapASD.

 

An wen kann ich mich wenden? Frau Caroline Mann und Frau Anke Bletsch. Sie erzählen Dir und deinen Eltern gerne mehr über die Studie. Tel.: (069) 6301 84643; E-Mail: Caroline.Mann@kgu.de und Anke.Bletsch@kgu.de

Studie zu frühen sozialen Kompetenzen im Vorschulalter

Wir erlernen wir eigentlich soziales Verhalten? Wie können wir die Gefühle und Gedanken des Gegenübers interpretieren? In dieser Studie untersuchen wir frühe Fertigkeiten, die bei der Entwicklung sozialer Interaktion und Kommunikation wichtig sind. Dazu untersuchen wir Kleinkinder im Vorschulalter mit Hilfe eines Eye-Trackers. Die Kinder schauen dabei eine halbe Stunde kindgerechte Filme an, während ihr Blickverhalten unauffällig erfasst wird.

 

Wer kann mitmachen? Kleinkinder im Vorschulalter zwischen 2 und 5 Jahren mit oder ohne einer Autismus-Spektrum-Störung

 

An wen kann ich mich wenden? Frau Leonie Polzer. Sie erzählen den Eltern gerne mehr über diese Studie. Tel.: 069 6301 6223, E-Mail: Leonie.Polzer@kgu.de  

Studie zur Hirnaktivität bei Sozialer Phobie

Welche Vorgänge laufen im Gehirn ab, wenn man Angst im Umgang mit anderen Menschen verspürt?

Um dies besser zu verstehen, möchten wir Deine Gehirnaktivität mit der Hirnstrommessung (Elektroenzephalographie, EEG) messen und mit der Gehirnaktivität gesunder Jugendlicher vergleichen. Dies wird gemacht, während Du einige einfache Aufgaben am PC machst und während Du einfach nur still sitzt.

 

Wer kann mitmachen? Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit der Diagnose Soziale Phobie. Weitere Informationen findest Du/ finden Sie in unserem Flyer für Patienten und Kontrollen zur Studie Soziale Phobie.

An wen kann ich mich wenden? Herr Andreas Mühlherr. Er erzählt Dir und deinen Eltern gerne mehr über diese Studie. Tel: (069) 6301 83745, E-Mail: andreasmichael.muehlherr@kgu.de

Studie zu genetischen Grundlagen und genetische Marker bei Autismus Spektrum Störungen

Welche genetischen Risikofaktoren und Änderungen in der DNA-Methylierung gehen mit Symptomen von Autismus Spektrum Störungen einher?

Wir untersuchen hier, welche Gene und welche genetischen Veränderungen bei Autismus vererbt wurden, und ob es einen Zusammenhang mit dem klinischen Verhalten oder der Hirnstrukturen gibt. Genaueres Wissen darüber könnte unter anderem bei der Diagnosestellung helfen. Daher möchten wir bei Dir vor und nach der therapeutischen Behandlung eine Blutuntersuchung durchführen und diese mit Untersuchungen an gesunden Kindern und Jugendlichen vergleichen.

 

Wer kann mitmachen? Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren mit einer Autismus Spektrum Störung.

An wen kann ich mich wenden? Frau Melek Kara. Sie erzählt Dir und deinen Eltern gerne mehr über diese Studie. Tel: (069) 6301 5933, E-Mail: melek.kara@kgu.de

Studie zu Angststörungen und Schulabsentismus

Warum hilft eine Therapie manchen Jugendlichen, die Ängste haben und Schwierigkeiten zur Schule zu gehen, besser als anderen?

Wenn wir dies besser verstehen, können wir in Zukunft Therapien nach den Bedürfnissen der Betroffenen anbieten. In unserer Studie untersuchen wir daher, ob und wie gut (teil-)stationäre Therapien Jugendlichen mit Angststörungen, die nicht mehr regelmäßig zur Schule gehen, helfen.

Wer kann mitmachen? Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums Frankfurt teil- oder vollstationär behandelt werden, eine Angststörung haben und schulabsent sind.

An wen kann ich mich wenden? Frau Lisa Krömer, M.Sc. Psych. Sie erzählt Dir und deinen Eltern gerne mehr über diese Studie. Tel: (069) 6301 84041, E-Mail: lisa.kroemer@kgu.de

Studie zu sozialer Kompetenz bei Autismus (SoKo ASS)

Welche Gehirnprozesse sind daran beteiligt, dass wir uns in andere hineinversetzen und sie verstehen können? Und gibt es dabei Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Autismus ?

In unserer Studie wollen wir mit Hilfe von Elektroenzephalographie (EEG) herausfinden, was bei der Verarbeitung sozialer Reize im Gehirn passiert, da dieser Prozess bei Autismus verändert zu sein scheint. Dazu messen wir die Hirnströme bei den teilnehmenden Personen und untersuchen, ob die Gehirnaktivität von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Autismus unterschiedlich ist.

Wer kann mitmachen? Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren mit oder ohne eine Autismus-Spektrum-Störung

An wen kann ich mich wenden? Frau Hannah Mössinger, Frau Magdalena Schütz und Herrn Andreas Mühlherr. Sie erzählen Dir und deinen Eltern gerne mehr über diese Studie. Tel: (069) 6301 83745 oder (069) 6301 83861 E-Mail: KJP_stiped@kgu.de