Labor für SZT und Immunologie

Besonderer Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Durchführung der haplo(=halb)identen Stammzelltransplantation. Bei diesem Verfahren ist es möglich, dass Eltern Stammzellen für ihre Kinder spenden können. Um jedoch schwere Abstoßungsreaktionen aufgrund der nur halben Kompatibilität zu vermeiden, bedarf es vor Transplantation einer Aufreinigung der Stammzellprodukte.

Die Herstellung unserer Zellpräparate erfolgt nach dem Arzneimittelgesetz durch den DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen unter GMP-Bedingungen. Dies erfolgt in enger Kooperation mit unserem Labor und den transplantierenden Ärzten auf der Station.

Um die Transplantation von autologen, allogenen und im Speziellen haploidenten Stammzellpräparaten zu ermöglichen, werden im Rahmen der Herstellungserlaubnis des BSDs in speziellen Reinräumen verschiedene Aufreinigungsverfahren mit Hilfe des CliniMACS-Verfahrens angewendet.

Fungierend als beauftragtes Prüflabor für den BSD (Prüfbetrieb nach §14 Abs. 4 Nr. 4 AMG) liegt ein besonderer Schwerpunkt des Labors in der Qualitätskontrolle (QC) dieser Stammzellpräparate. Hierbei werden nach strengen arzneimittelrechtlichen Vorgaben exakte Zellmengen mittels Durchflusszytometrie ermittelt.

Schwerpunkte des Labors

Das SZT-Team (v.l.): Julia Banisharif-Dehkordi, Sibylle Betz, Laura Puth, Olga Zimmermann, Lisa-Marie Pfeffermann, Melanie Bremm, Sabine Hünecke, Claudia Cappel, Celia Kaffenberger, (nicht auf dem Bild: Stephanie Erben, Claudia Wunram)

Das Freigabe-Team (v.l.): Melanie Bremm, Sabine Hünecke, Claudia Cappel, (nicht auf dem Bild: Claudia Wunram)

Das MTA-Team (v.l.): Julia Banisharif-Dehkordi, Laura Puth, Olga Zimmermann, Sibylle Betz, (nicht auf dem Bild: Stephanie Erben)